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Samstag, 10. November 2012

Wohnungswechsel Part 4 - Der Zeitplan

Mittlerweile habe ich sowohl die alte Wohnung als auch die neue und - nicht zu vergessen - unsere Wohnungssuche bereits abgehandelt und möchte euch heute endlich den Zeitplan unseres Umzugs vorstellen.

Die relevanten Daten sind also:
  • Donnerstag 15.11.2012, 8 Uhr - Schlüssel- und Wohnungsübergabe der neuen Wohnung.
    Ab da können wir ins neue Heim und endlich alle Räume nochmal richtig ausmessen, um dann zu planen wo genau wir nun welches Möbelstück platzieren. (Wobei wir ja schon ungefähr wissen, wie die Einrichtung nachher aussehen soll. Es muss nur noch mal überprüft werden, ob's auch wirklich passt.)

  • Samstag 17. und Sonntag 18.11.2012 - Umzug
    Wir haben schon seit Wochen eine Menge Freunde aktiviert, die sich bereit erklärt haben beim Abbauen, Tragen und Wiederaufbauen zu helfen. Außerdem konnte der ♥-Schwede sich überzeugen lassen, einen Umzugslift und einen Menschen vom Umzugsunternehmen zu organisieren, damit wir nicht alles durch die beiden engen Treppenhäuser fädeln müssen, sondern den Großteil der Sachen einfach durch die Fenster transportieren können.

  • Montag 19.11.2012 - voraussichtlicher Liefertermin der neuen Waschmaschine und der Kühlgefrierkombination
    Die alte Waschmaschine wollen wir in der Woche davor noch los werden. Mal sehen, ob ein Student sie für kleines Geld haben möchte. Schließlich funktioniert sie noch, nachdem der ♥-Schwede sie vor kurzem auseinander gebaut und repariert hat. (Seiner Meinung nach macht sie es noch zwei bis drei Jahre.)

  • Freitag 23.11.2012, 8 Uhr - Endabnahme und Rückgabe der alten Wohnung
    Noch wissen wir nicht hundertprozentig sicher, was wir letztendlich in der alten Wohnung machen müssen. Der Abnahmemeister war ja bereits zur Vorabnahme hier und meinte, wir sollen die üblichen Schönheitsreparaturen machen. Das schließt selbstverständlich das Verspachteln der Dübellöcher ein. Soweit so gut. Was uns aber maßlos geärgert hat ist, dass er tatsächlich verlangt hat, dass wir hier alles streichen und gegebenenfalls einige Tapetenbahnen austauschen sollen. Da Merlin sich an manchen Stellen tatsächlich etwas mit seinen Krallen ausgelassen hat, ist es logisch, dass da was gemacht werden muss. Worüber wir uns diesbezüglich aber aufregen ist Folgendes: Wir haben bei uns im Aufgang in der letzten Zeit immer erlebt, dass nach einem Auszug die entsprechenden Wohnungen immer komplett saniert wurden. Die Ausziehenden sollten lediglich alle Tapeten abziehen und die Wohnung quasi im Rohbau-Zustand hinterlassen. Anschließend hat die Wohnungsgesellschaft alles (Tapeten, Böden,...) neu machen lassen. Aber ausgerechnet wir sollen zum Teil tapezieren und außerdem alles weiß streichen. Suuuper! Ich sehe bei der ganzen Sache zwei Probleme: Da ist zum einen der Verdacht, dass nachher doch alles neu gemacht werden wird - und wir dann vorher alles völlig umsonst wieder schick gemacht haben. Wundern würde mich das ehrlich gesagt nicht, da Magnus immerhin schon seit 10 Jahren hier wohnt und alleine die Fußböden echt durch sind - grade in Bad und Küche, denn die wurden vermutlich seit Erbauung des Blocks in den achtziger Jahren nicht ausgetauscht. Zum anderen habe ich die Befürchtung, dass selbst nach einer Instandsetzung durch uns mit Raufasertapete in der gewünschten Körnung trotzdem zu sehen sein wird, dass da Unterschiede sind. Immerhin wurde die jetzige Tapete ja doch mehrfach überstrichen, was ja die Struktur der Tapete schon verändert hat. Und ich habe echt keine Lust darauf, mir bei der Endabnahme dann sagen zu lassen, dass die Wohnung so nicht übernommen wird und wir im Endeffekt dann tatsächlich doch noch den Rest neu machen müssen..
    Da müssen wir erstmal sehen, was da noch passiert...

  • Letzte November-Woche - voraussichtlicher Liefertermin der neuen Küche
    DAS Ereignis, auf das ich mich so richtig freue, weil es einfach so viel mehr bedeutet, als einfach nur neue Küchenmöbel zu kriegen: Ab dann haben wir eine eigene Küche. Eine, die nach unseren Wünschen geplant wurde und die sowas von toll ist! Ich verspreche mir auch eine Menge davon, dass wir dann die neue Küche haben. Ab dann wird nämlich nur noch in der Küche gegessen und anschließend alles benutzte Geschirr gleich in die Spülmaschine geräumt, wodurch wir hoffentlich ein bisschen mehr Struktur in die Wohnung und auch den Haushaltsplan kriegen.

Was die weitere Planung angeht, so wollen wir die kommende Woche dazu nutzen unseren restlichen Kram in Kartons verschwinden zu lassen und andere wichtige organisatorische Dinge zu regeln.
So stehen nämlich noch folgende Unternehmungen an:

  • Zur Post gehen und einen Nachsende-Antrag stellen.
  • Die Telekom beauftragen, das Telefon und Internet umzuklemmen.
  • Kabel Deutschland Bescheid geben, den Fernsehanschluss umzuschalten.
  • Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, wie auch den wichtigen Stellen (Arbeitgeber, Bank, Krankenkasse,...) die neue Adresse mitteilen.
  • Die restlichen Sachen, die nicht mit umziehen sollen an den Mann/ die Frau bringen. Dazu gehören unsere Garderobe, der Spiegelschrank aus dem Bad, einige Küchenschränke und diverses Kleinzeugs.

An dieser Stelle möchte ich übrigens mal erwähnen, dass unser Merlin ein richtig toller Kater ist!
Ich hatte ja ehrlich gesagt schon Angst, dass unser Sensibelchen ein Problem mit dem Kisten-Chaos haben würde. Aber das war völlig unbegründet. Er sieht das alles ziemlich entspannt. Hauptsache, er darf auch immer mal den einen oder anderen Karton von Innen inspizieren:

Katze fertig zum Einpacken... ;o)

Donnerstag, 8. November 2012

Wohnungswechsel Part 3 - Die neue Wohnung

Ich hab euch bereits von unserer alten Wohnung und der Wohnungssuche erzählt, somit ist jetzt die neue Wohnung dran, über die ich ein bisschen was berichten möchte:

Wir hatten wirklich Glück, denn fast all unsere Wünsche in Bezug auf das neue Heim sind in Erfüllung gegangen:
  • Wir werden weiterhin hier in dieser Ecke Greifswalds bleiben. Die neue Adresse ist fast die gleiche wie die alte, nur die Hausnummer ändert sich.
  • In Zukunft müssen wir keine sechs Etagen mehr erklimmen, sondern nur noch vier. Das ist durchaus ein Unterschied! Schon jetzt stoppe ich nach vier Stockwerken immer und denke "Jetzt wäre ich eigentlich schon zu Hause."
  • Wir haben in Zukunft statt 64 Quadratmeter ganze 15 mehr (macht dann 79 qm), was ein zusätzliches Zimmer ergibt.
  • Und das für nur 520 € Warmmiete.
Aber das Beste ist der Grundriss:
  • Der Flur ist wieder ausreichend groß. Es lässt sich eine praktische Garderoben-Ecke einrichten und auch unser Haushaltsschrank findet wieder einen Platz. Uuuund, es gibt eine Nische mit einem Anschluss für die Waschmaschine, so dass diese nicht mehr im Bad stehen muss. (Wodurch wir Bad mehr Stauraum für andere Dinge schaffen können.)
  • Das Schlafzimmer ist genauso groß und so geschnitten wie das jetzige. Das ist sehr praktisch, da wir einfach alle Möbel wieder genauso aufstellen können wie bisher. (Nur spiegelverkehrt.)
  • Das Wohnzimmer ist etwas größer als vorher, zwar immer noch ein Durchgangszimmer - aber jetzt geht's nicht mehr durchs Wohnzimmer in die Küche, sondern ins Schlafzimmer.
  • Apropos Küche: Auch diese ist geringfügig größer - aber vor allem ist der Schnitt besser. Wir hatten es bei der Küchenplanung somit wesentlich leichter, als wir es in der alten Küche gehabt hätten. Außerdem finde ich die alte Holztür toll, die hat oben drüber noch ein Fenster. Sowas hat einfach Charme!
  • Das Bad entspricht auch mehr unserer Vorstellung, denn wir konnten zum einen veranlassen, dass für Waschbecken und Badewanne zwei getrennte Mischbatterien eingebaut werden. Und zum anderen ist das Bad gefliest. Somit ist schon dieser eine Raum eine enorme Verbesserung. Dass wir wieder nur ein kleines Bad ohne Fenster haben werden, finden wir übrigens nicht schlimm.
  • Na, und dann sind da noch zwei weitere Zimmer: Das Gäste-/ Arbeitszimmer, welches für uns sehr wichtig ist, da wir dort unseren Schreibtisch stehen haben und auch unser Gästebett. Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass wir immer wieder Besuch haben. Und das klappt auch weiterhin, dass hier bis zu drei zusätzliche Leute ohne Probleme übernachten können.
    Außerdem gibt es dann noch das "Reservezimmer". Ich nenne es derzeit so, weil wir ja noch nicht sicher sagen können, wozu es später mal werden wird. Zur Auswahl stehen: Kinderzimmer oder Bibliothek. ;o)
    Diese zwei Zimmer sind übrigens gleich groß, haben beide jeweils etwas mehr als zehn Quadratmeter (Sind also nicht zu winzig.) und man erreicht sie getrennt vom Flur aus.
Vorerst kann ich euch noch keine weiteren Fotos zeigen, aber das hole ich ganz sicher nach.
Aber ganz ohne Bild verabschiede ich mich natürlich auch heute nicht. Hier hab ich mal den ungefähren Grundriss für euch:


Möglicherweise stimmt nicht alles hundertprozentig. Vor allem mit den Türen bin ich unsicher, ob das so passt. Ich habe wieder mal aufs Internet zurückgegriffen und alles ein bisschen angepasst.
Aber für den ersten Eindruck reicht es doch erstmal, oder? ;o)

Montag, 5. November 2012

Wohnungswechsel - Part 2: Die Suche nach der neuen Wohnung

Nachdem ihr jetzt schon alles über unsere alte Wohnung wisst, will ich euch jetzt ein bisschen über das Suchen und Finden unserer neuen Wohnung erzählen.

Irgendwann hatten wir also beschlossen, dass wir eine neue Wohnung brauchen - die Wohnungssuche war eröffnet, aber auch garnicht so leicht. Denn wir hatten ja doch eine Ansprüche, die das neue Domizil erfüllen sollte:
Die neue Wohnung sollte...
  • ... auf jeden Fall größer sein und ein Zimmer mehr haben, als die jetzige.
  • ... vom Grundriss her passen. Das heißt, Durchgangszimmer durfte nur das Wohnzimmer sein - nicht jedoch das Gäste-/Arbeitszimmer oder das zusätzliche Zimmer - wobei diese auch noch eine angenehme Größe haben sollten.
  • ... wieder über einen Balkon verfügen.
  • ... möglichst mindestens zwei Etagen tiefer, also höchstens im 4. Stock liegen - oder einen Aufzug haben.
  • ... sich am liebsten hier in dieser Ecke Greifswalds befinden.
  • ... für uns bezahlbar sein.
Die Kurzfassung unserer Wünsche war eigentlich nur:
Wir hätten gerne unsere jetzige Wohnung zwei Etagen tiefer und mit einem Zimmer mehr.

Soviel also zu unseren Wünschen. Und dann ging die Suche los - und ich war überrascht, was es da alles an Wohnungsangeboten auf dem Markt gab. Das ging bei 4-Raum-Wohnungen los, die von der Quadratmeterzahl nicht größer waren, als unsere bisherige Wohnung. Wohnungen, die Kinderzimmer hatten, die grade mal knapp 7 qm hatten, und dann am besten noch mit zwei Durchgangszimmern. Es gab richtig schicke Wohnungen für "günstige" 1200 € im Monat (kalt!). Und dann gab es Wohnungen, die wirkliche Schnäppchen waren, die den richtigen Grundriss hatten, aber die schon von vornherein aus der Auswahl rausgefallen sind, weil wir in diesen Ecken einfach nicht wohnen wollten.
Dann haben wir uns das Häuschen in Dersekow angeschaut, welches uns wirklich, wirklich gut gefallen hätte, aber letztendlich mit unserem Budget (und meiner nicht vollen Stelle) einfach nicht machbar war.

Mein ♥-Schwede ist im Zuge der Suche auch zu unserer Wohnungsgesellschaft, damit uns von da entsprechende Angebote unterbreitet werden sollten. Nachdem wir dann lange nix gehört hatten, trudelte eines Tages ein Brief ein. Dort war uns die fast perfekte Wohnung vorgeschlagen worden. Alle unsere oben aufgezählten Wünsche wären erfüllt gewesen - außer dass es keinen Balkon gab. Also haben wir das Angebot erstmal abgelehnt, nicht ohne dass mein Schatz bei der Wohnungsgesellschaft eine Runde rumgescherzt hatte: Wenn da noch ein Balkon dran gebaut werden würde, würden wir die Wohnung sofort nehmen.
Naja, aber wie das Leben so spielt, direkt nach dem Ablehnen des Wohnungsangebots kommt der ♥-Schwede beim Tanzkurs mit dem technischen Vorstand der Wohnungsgesellschaft ins Gespräch und macht den gleichen Scherz erneut, von wegen Balkon und sofort einziehen. Da sagt der doch glatt, dass das aber doch vorgesehen wäre. Zumindest wird in der nächsten Zeit geprüft, ob es machbar ist.
Na klasse!
Das war der Moment, als wir beschlossen, dass wir die Wohnung doch gerne hätten - denn immerhin besteht die Chance, dass doch noch ein Balkon angebaut wird. Problem war nur, dass wir ja nun schon abgelehnt hatten und 4-Raum-Wohnungen hier sehr begehrt sind. Schatzi ist also wieder zu Wohnungsgesellschaft, um zu sehen, ob wir nicht doch noch an die Wohnung rankommen. Das wiederum konnten die ihm nicht sagen, da sie im System nur sehen konnten, dass die Wohnung jemandem vorgeschlagen wurde. Wer das nun war und ob es sich dabei vielleicht sogar noch um uns handelte, war nicht rauszukriegen. Also mussten wir eine knappe Woche warten und zittern - und dann ging alles doch ganz schnell:
Wir haben einen Termin für eine Wohnungsbesichtigung abgemacht und uns die 4 Zimmer, Küche, Bad mal angeschaut. Und haben anschließend beschlossen, dass wir auch für den Fall, dass kein Balkon angebaut werden würde, dort sicherlich ein tolles neues Heim haben würden. Und so wurde alles Weitere in die Wege geleitet. Wir haben die alte Wohnung gekündigt, Geschäftsanteile der Wohnungsgenossenschaft gekauft und den Küchenkauf angeleiert.
Und jetzt steht der Umzug kurz bevor... Ich bin schon total aufgeregt, freue mich auf der einen Seite riesig auf die neue, größere Wohnung und die tolle Küche und dass es dann endlich wirklich UNSERE Wohnung sein wird. Auf der anderen Seite ist mir ein bisschen mulmig, ob die Wohnung auch wirklich alles das leisten kann, was ich mir von ihr verspreche. Aber eigentlich bin ich überzeugt, dass diese Bedenken völlig unnötig sind und wir von der neuen Wohnung einfach nur begeistert sein werden...


Und nur, damit ihr mal seht, wie weit, weit weg wir ziehen:
Es geht tatsächlich nur einmal über den Innenhof. - Das Foto habe ich von unserem Balkon aus aufgenommen.
Und damit ich euch jetzt nicht lange und groß erklären muss, welche drei der vielen Fenster in Zukunft von uns (oder besser: mir) geputzt werden, hab ich einfach mal den Rotstift geschwungen.
Das Doppelfenster gehört zum neuen Schlafzimmer, die beiden kleineren zum Gäste-/ Arbeitszimmer und zum "Reservezimmer". ;o)
 

Montag, 29. Oktober 2012

Wohnungswechsel - Part 1: Die alte Wohnung

So, nachdem ich schon so oft erzählt habe, dass wir dabei sind unseren Umzug zu organisieren, will ich mal ein bisschen mehr verraten, was denn nun eigentlich Sache ist. Ich hab beschlossen, dass ich daraus mehrere Posts machen werde.
Los geht's heute mit unserer derzeitigen Wohnung:

Unsere gemeinsame Wohnung war früher nur die Wohnung meines ♥-Schweden. Er ist zu Beginn seines Studiums im September 2001 hier eingezogen, hatte zwischendurch eine WG-Mitbewohnerin - und vor fünf Jahren wurde seine Wohnung dann auch zu meiner.
Und ich muss sagen, ich mag diese Wohnung! Sie ist toll: Wir haben 64 Quadratmeter, welche auf 3 Zimmer, Flur, Küche und Bad verteilt sind - wobei das ganze (aus welchen Gründen auch immer) als 2 1/2 -Raum-Wohnung läuft.
Der Flur ist eigentlich fast ein eigenes, rechteckiges Zimmer, von dem das quadratische Schlafzimmer, das schlauchförmige Arbeits-/Gästezimmer, das Wohnzimmer und das Bad abgehen. Der Balkon hängt an der Küche, welche man durch eine Schiebetür vom Wohnzimmer aus erreicht, und ist nach Süden ausgerichtet.
Die Aufteilung der Räume ist klasse. Die Zimmer haben alle drei eine angenehme Größe und es lässt sich hier gut zu zweit oder auch zu dritt wohnen.

Allerdings hat unser derzeitiges Domizil durchaus auch so seine Haken:
Das fängt schon damit an, dass die Wohnung in der 6. Etage liegt und wir keinen Aufzug haben. Ja, ich weiß: Das ist alles nur Training und ich will doch abnehmen und überhaupt... Trotzdem! Bevor man die Treppen hochsteigt, überlegt man sich sehr gut, ob man wirklich alles besorgt hat - nur damit man nicht nochmal runter muss, um später erneut alle Stufen erklimmen zu müssen.
Unsere Küche ist irgendwie eher suboptimal, was zum einen mit dem Schnitt, aber vor allem auch mit der mitgemieteten Möblierung zu tun hat. Diese ist nämlich sehr spartanisch und nicht wirklich ausreichend. Zwischen Herd und Spüle steht ein schmaler Unterschrank, Oberschränke gibt es einen schmalen und einen etwas breiteren. Dann noch ein Hochschrank, in dem sich der Kühlschrank versteckt und der oben und unten noch jeweils ein Staufach bietet. Das war's dann aber auch schon! Wir haben dann im Laufe der Zeit noch ein bisschen was an Schränken und die Spülmaschine zugekauft, um uns so gut wie möglich in der Küche einzurichten. Aber das Gelbe vom Ei ist es einfach nicht.
Dann ist da das Bad... das ist ganz schön klein und hat kein Fenster - aber das ist einfach Gewöhnungssache und im Plattenbau nur selten anders zu finden. Was mich aber immer massivst stört sind zum einen, dass der Raum nicht gefliest ist. Wobei wir das Problem, dass die Raufasertapete der Wand an der die Badewanne steht, die Nässe beim Duschen nicht so gut abkonnte, im letzten Jahr behoben haben, indem wir besagte Wand mit PVC verkleidet haben. Aber was leider nicht so leicht zu ändern wäre, ist das "Wasserhahn-Problem". Wir haben es nämlich nur eine Mischbatterie für Waschbecken und Dusche. Das bedeutet, dass wenn ich mir ein Bad einlassen möchte, den Wasserhahn vom Waschbecken (welches sich direkt neben der Badewanne befindet) zur Wanne schwenken muss. Das wäre jetzt nicht so tragisch, aber der Duschschlauch sitzt auch da am Hahn und so kann der Duschvorhang nie richtig geschlossen werden. (Geschweige denn, dass eine feste Duschabtrennung angebaut werden könnte.)
Na, und zu guter Letzt: Unsere Wohnung ist auf Dauer ein bisschen zu klein.

Also haben wir die Entscheidung getroffen, dass wir uns eine neue Wohnung suchen wollen... [to be continued]


Und für diejenigen, die uns noch nicht besucht und daher keine Vorstellung von unserer alten Wohnung haben, hab ich mal nach einem Grundriss gesucht.
Ich muss sagen, ein bisschen wehmütig bin ich schon, wenn ich daran denke, dass hier bald jemand anderes wohnen wird...